112 neue Bäume und ein Flachwasser-Biotop

Dieses Foto zeigt einen neu gepflanzten Baum.

45 von 112 neuen Bäumen im Stadtgebiet stehen seit der vergangenen Woche. Dies ist jedoch nur der Anfang. (Fotos: Stadt Dülmen)

45 neue Bäume hat die Stadt Dülmen in der vergangenen Woche am Ostdamm, an Koppel Steen und am Strandbadweg gepflanzt. Das ist jedoch erst der Anfang: Weitere 67 Bäume folgen in den kommenden Monaten. Ermöglicht wird dies über Mittel aus dem Förderprogramm „Natürlicher Klimaschutz in kommunalen Gebieten im ländlichen Raum“. Für ihre Pflanz-Offensive hat die Stadt ebenso grünes Licht bekommen wie für den Bau einer Regen-Rückhaltefläche, die zu einem Biotop für Pflanzen und Tiere werden soll.

„Die Fördermittel sind für uns ein Glücksfall. Die zusätzlichen Bäume verbessern unsere ökologische Bilanz, binden zusätzliches Kohlendioxid und verschönern dazu noch das Stadtbild. Und mit der Rückhaltefläche ist noch ein wegweisendes Projekt in Vorbereitung, das ebenfalls ein wichtiger Beitrag zum natürlichen Klimaschutz ist“, erklärt Carolin Dietrich. Die Klimaschutzmanagerin der Stadt Dülmen meint damit eine ehemals landwirtschaftlich genutzte Fläche östlich von Hausdülmen. Diese soll künftig als Rückhaltefläche dafür sorgen, dass Niederschlagswasser nicht direkt in den Halterner Mühlenbach abfließt. Die „Ausleitungsstrecke“, so der Begriff im Fachjargon, wird als Flachwasserareal angelegt, auf dem sich großflächig Schilfröhricht entwickelt – es kann Pflanzen und Tieren einen idealen Lebensraum bieten. Beginnen sollen die Arbeiten im Herbst unter Leitung des städtischen Abwasserwerks.

Beide Maßnahmen – neue Bäume sowie Rückhaltefläche – werden über das Bundesprogramm „Natürlicher Klimaschutz in ländlichen Kommunen“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) gefördert.

 

Dieses Foto zeigt einen neu gepflanzten Baum.

45 von 112 neuen Bäumen im Stadtgebiet stehen seit der vergangenen Woche. Dies ist jedoch nur der Anfang. (Fotos: Stadt Dülmen)

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