Erinnerung an die Zerstörung Dülmens vor 80 Jahren

Bürgermeister Carsten Hövekamp betonte die Verantwortung aller Menschen, sich für Frieden und Menschlichkeit einzusetzen.

Bürgermeister Carsten Hövekamp betonte die Verantwortung aller Menschen, sich für Frieden und Menschlichkeit einzusetzen.

Das Bild zeigt zahlreiche Menschen vor der St.-Viktor-Kirche.

Groß war das Interesse an der Gedenkveranstaltung.

Veronica (14) und Levi (15) aus der Klasse 9c des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums trugen zwei Aufsätze von Zeitzeuginnen vor.

Veronica (14) und Levi (15) aus der Klasse 9c des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums trugen zwei Aufsätze von Zeitzeuginnen vor.

„Krieg muss man verhindern“, lauteten die passenden Schlussworte des Gedichtes, das Lydia und Norbert Thomas von den Friedensfreunden vortrugen.

„Krieg muss man verhindern“, lauteten die passenden Schlussworte des Gedichtes, das Lydia und Norbert Thomas von den Friedensfreunden vortrugen.

Ein wenig hoffnungsvoll stimmte Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann mit seinem Verweis auf den gelungenen Wiederaufbau nach der Zerstörung.

Ein wenig hoffnungsvoll stimmte Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann mit seinem Verweis auf den gelungenen Wiederaufbau nach der Zerstörung.

Pfarrdechant Markus Trautmann und der aus Syrien geflüchtete Saad Antoun zeigten mit einem Bombensplitter ein Relikt der damaligen Ereignisse und überreichten es an Bürgermeister Carsten Hövekamp.

Pfarrdechant Markus Trautmann und der aus Syrien geflüchtete Saad Antoun zeigten mit einem Bombensplitter ein Relikt der damaligen Ereignisse und überreichten es an Bürgermeister Carsten Hövekamp.

Gelegenheit zum Innehalten während der Veranstaltung boten die musikalischen Beiträge von Trompeter Thomas Stählker von der Städtischen Musikschule

Gelegenheit zum Innehalten während der Veranstaltung boten die musikalischen Beiträge von Trompeter Thomas Stählker von der Städtischen Musikschule. Fotos: Stadt Dülmen

Um Punkt 11 Uhr läuteten am Freitagmorgen, 21. März, für mehrere Minuten die Glocken in der Dülmener Innenstadt. Zur gleichen Zeit, als am 21. und 22. März 1945 die verheerenden Luftangriffe der alliierten Streitkräfte begannen, die Dülmen kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs nahezu vollständig zerstörten. Groß war das Interesse an der Gedenkveranstaltung, zu der die Stadt Dülmen aus diesem Anlass eingeladen hatte. Über 100 Bürgerinnen und Bürger versammelten sich vor der St.-Viktor-Kirche, an deren Mauer ein Bronzerelief an die Ereignisse vor 80 Jahren erinnert.

„Es liegt in unserer Verantwortung, die Geschichte lebendig zu halten und uns mit all unseren Möglichkeiten für Frieden und Menschlichkeit einzusetzen. Es ist unsere Pflicht, Demokratie zu stärken und uns klar und deutlich gegen menschenfeindliche Weltanschauungen zu positionieren“, betonte Bürgermeister Carsten Hövekamp in seiner Rede. Schließlich seien die „kranken Ideologien und die Machtgier des Nazi-Regimes letztlich Ursache und Auslöser für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs“ gewesen.

Eindrucksvoll und beklemmend waren die Aufsätze von zwei damals etwa gleichaltrigen Mädchen, die Veronica (14) und Levi (15) aus der Klasse 9c des Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasiums vortrugen. Darin schilderten sie ihre Wahrnehmung der Bombenangriffe, ihre Angst und Verzweiflung: „Die ganze Stadt war ein Flammenmeer.“ „Krieg muss man verhindern“, lauteten daher auch die passenden Schlussworte des Gedichtes, das Lydia und Norbert Thomas von den Friedensfreunden vortrugen. 

Ein wenig hoffnungsvoll stimmte der Beitrag von Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann, der daran erinnerte, dass Dülmens Geschichte mit der Zerstörung 1945 nicht aufgehört habe. „Die Stadt hat es geschafft, sich wiederzufinden“, erklärte Sudmann. So sei z.B. das heutige Rathaus ein Monument des gelungenen Wiederaufbaus. Als „Zeichen der Erinnerung und des Ansporns“ überreichte abschließend Pfarrdechant Markus Trautmann einen Bombensplitter an Bürgermeister Carsten Hövekamp. Archäologen hatten dieses Relikt der Bombenangriffe nahe des Rathauses gefunden. 

Gelegenheit zum Innehalten während der Veranstaltung boten die musikalischen Beiträge von Trompeter Thomas Stählker von der Städtischen Musikschule. Bürgermeister Carsten Hövekamp dankte allen Beteiligten und Gästen der Gedenkveranstaltung und allen „Personen und Gruppen, die sich in unserer Stadt gegen das Vergessen einsetzen.“

 

Bürgermeister Carsten Hövekamp betonte die Verantwortung aller Menschen, sich für Frieden und Menschlichkeit einzusetzen.

Bürgermeister Carsten Hövekamp betonte die Verantwortung aller Menschen, sich für Frieden und Menschlichkeit einzusetzen.

Das Bild zeigt zahlreiche Menschen vor der St.-Viktor-Kirche.

Groß war das Interesse an der Gedenkveranstaltung.

Veronica (14) und Levi (15) aus der Klasse 9c des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums trugen zwei Aufsätze von Zeitzeuginnen vor.

Veronica (14) und Levi (15) aus der Klasse 9c des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums trugen zwei Aufsätze von Zeitzeuginnen vor.

„Krieg muss man verhindern“, lauteten die passenden Schlussworte des Gedichtes, das Lydia und Norbert Thomas von den Friedensfreunden vortrugen.

„Krieg muss man verhindern“, lauteten die passenden Schlussworte des Gedichtes, das Lydia und Norbert Thomas von den Friedensfreunden vortrugen.

Ein wenig hoffnungsvoll stimmte Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann mit seinem Verweis auf den gelungenen Wiederaufbau nach der Zerstörung.

Ein wenig hoffnungsvoll stimmte Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann mit seinem Verweis auf den gelungenen Wiederaufbau nach der Zerstörung.

Pfarrdechant Markus Trautmann und der aus Syrien geflüchtete Saad Antoun zeigten mit einem Bombensplitter ein Relikt der damaligen Ereignisse und überreichten es an Bürgermeister Carsten Hövekamp.

Pfarrdechant Markus Trautmann und der aus Syrien geflüchtete Saad Antoun zeigten mit einem Bombensplitter ein Relikt der damaligen Ereignisse und überreichten es an Bürgermeister Carsten Hövekamp.

Gelegenheit zum Innehalten während der Veranstaltung boten die musikalischen Beiträge von Trompeter Thomas Stählker von der Städtischen Musikschule

Gelegenheit zum Innehalten während der Veranstaltung boten die musikalischen Beiträge von Trompeter Thomas Stählker von der Städtischen Musikschule. Fotos: Stadt Dülmen

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